Das Debütalbum dieser Bay Area-Crew zählte zu den herausragenden HipHop-Platten des Jahres 1998 und ihre Auftritte sind so ziemlich das beste, was live an Rhymes’n’Beats geboten wird. Und nun materialisiert sich quasi aus dem Nichts ihr zweiter Longplayer, der sich mühelos in die Reihe der großen Veröffentlichungen dieses Jahres einreiht. Die sechs (!) Jungs haben es eben drauf, eine entspannte HipHop-Sause auf Platte zu bannen. Nach dem Geheimnis ihrer Kreativität fragen wir erst gar nicht, denn dann würden wir das Mysterium mit Namen Jurassic 5 nur entzaubern. Das Attribut „beiläufige Großartigkeit“ fiel mir im Zusammenhang mit dieser Crew schon an anderer Stelle ein.