Aphex Twins Dauer-Kumpel fühlt sich dort am wohlsten, wo Bässe so richtig knarzen und filigrane Soundscapes schimärenhaft durch die Luft geistern. So versucht „YosepH“ den Spagat zwischen Acid-Phatness und conscious electronica und spreizt dabei die Beine manchmal so weit, dass man Angst bekommt. Doch Luke Vibert kennt sich in Sachen musikalischen Zehnkampfs bestens aus, so dass man sich hier ähnlich gespannt zurücklehnen kann, wie bei einer halsbrecherischen Vorstellung chinesischer Zirkusartisten. Welcome to the future home of acid.