Melissa Auf der Maur war einst Bassistin der Courtney-Love-Band Hole und außerdem eine gute Freundin von Billy Corgan, dem Ex-Frontmann der Smashing Pumpkins. Irgendwo zwischen diesen beiden Bands ist folglich auch das Debüt-Album der Kanadierin anzusiedeln. Melodiöser Rock mit leichtem Hang zu schrägen Tönen, vorgetragen von einer Frau, die nebenbei gerne auch mal als Model arbeitet – das riecht gewaltig nach Karriere. Dafür hat sie hier einen soliden Grundstein gelegt, der durchaus Lust auf mehr macht.