Wird dieser junge Mann der neue Meinrad Jungblut. Er hätte das Zeug dazu. Ähnlich verschrobenen Elektropop macht er ja. Und Texte schreibt die Person hinter diesem so öde erscheinenden Pseudonym, wie sie uns nicht besser aus dem Herzen sprechen könnten. Um dann plötzlich in einen schrubbenden Techno-Nerv-Track zu verfallen. Dieses Debütalbum schlingert aber vor allem um seltsam gebrochene verträumte Romantik herum. Dreizehn kleine Stücke Musik für Menschen, die sich ihre Offenheit bewahrt haben und von einer Platte auch immer Träume einfordern – vor allem traurig schöne Träume. Bastian, Du bist unser neuer Held.